Letzter Einsatz:

Nr. 18 / 2019
05. April 2019 | 07:53 Uhr
Verkehrsunfall PKW L 1111

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Feuerwehren retten so viele Menschen wie noch nie

Im Jahr 2018 hatten die Feuerwehren im Landkreis Heilbronn mehr als 4000 Einsätze zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung sind die Autobahnen wegen der schweren Unfälle. Trotz der wachsenden Belastung, gibt es auch Positives.

Die Belastung wächst: 2018 hatten die Feuerwehren im Landkreis Heilbronn mehr als 4000 Einsätze zu bewältigen - 118 mehr als 2017. Das erklärte Kreisbrandmeister Uwe Vogel am Samstag bei der großen Dienstversammlung in Schwaigern-Stetten. Besonders die schweren Unfälle auf den Autobahnen stellen auch psychisch eine große Herausforderung dar. Mit Personalstand, Ausrüstung und Fachkenntnissen der Wehrleute ist Vogel zufrieden. Der im Amtbestätigte Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Reinhold Gall, sieht das genauso.

 

A6 wird oft zum Einsatzort 

Zur Routine der Dienstversammlungen gehört ein Rückblick auf die Einsätze des zurückliegenden Jahres. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Thoma präsentierte dafür einige Fotos. Schon das erste machte deutlich, was die Feuerwehrleute zuweilen aushalten müssen: Ein Begleitfahrzeug war auf der Autobahn auf einen Lastzug geprallt und in Brand geraten. Ein Trümmerfeld, aus dem die Einsatzkräfte zwei verbrannte Leichen herausschneiden mussten.

Es ist vor allem die baustellenübersäte A6, die immer wieder zum Einsatzort wird. Wie dramatisch sich die Zahl der Unfälle erhöht hat, zeigt ein Blick auf die Statistik. im Jahr 2010 registrierte das Landratsamt noch 2000 Einsätze. Das es jetzt mehr als doppelt so viele sind liegt im Wesentlichen an den Technischen Hilfeleistungen, zu denen Unfälle gehören.

Feuerwehren retten so viele Menschen wie noch nie 3256349Feuerwehren retten so viele Menschen wie noch nie. Foto: Hst-Grafik.

 

Landrat kritisiert Gaffer und Autofahrer, die keine Rettungsgasse freihalten

Im vergangenen Jahr sind 39 Menschen gestorben. Deutlich mehr als 2017. "Es wurden aber auch noch nie so viele Menschen gerettet", berichtete Vogel. Er hält diese 311 Personen für ein Symbol der Leistungsfähigkeit der Landkreis-Wehren. Landrat Detlef Piepenburg sprach von einem "unschätzbaren Dienst für die Allgemeinheit", den die Ehrenamtlichen erbringen.

Unbegreiflich sei allerdings, dass Gaffer oder unbelehrbare Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, die Arbeit der Wehren immer wieder erschweren. Gegen solche Vergehen müsse konsequent vorgegangen werden. Der alte und neue Kreisverbandsvorsitzende, Reinhold Gall, sagte: "Unsere Wehren haben unter Beweis gestellt, dass wir uns den Herausforderungen stellen, unsere Aufgaben bewältigen und die Weichen für die Zukunft des Feuerwehrwesens richtig stellen."

Feuerwehren retten so viele Menschen wie noch nie. Foto: Hst-Grafik.Feuerwehren retten so viele Menschen wie noch nie. Foto: Hst-Grafik.

 

Mehr als drei Millionen Euro in Wehren investiert

Effektiv helfen können die Feuerwehren nur, wenn genügend Männer und Frauen in den Einsatzfahrzeugen sitzen. Uwe Vogel betonte, dass Heilbronn im Vergleich mit anderen Landkreisen sehr gut dastehe. Mehr als 4200 Aktive leisten Dienst. 286 davon sind Frauen, Tendenz leicht steigend. "Damit liegen wir über dem Landesdurchschnitt", erklärte Vogel. Zufrieden ist er auch mit der Jugendfeuerwehr, die von Timo Kraft sehr gut geführt werde. Vogel räumte allerdings ein, dass es tagsüber schwieriger ist, genügend Personal stellen zu können. "Ich appelliere an Sie: Nutzen Sie die Möglichkeit der Doppelmitgliedschaft", sagte er in Richtung der vielen Feuerwehrleute in der Stettener Alten Kelter. Das heißt: einsatzbereit am Wohn- und Arbeitsort zu sein.

In die Ausrüstung der Landkreiswehren ist auch im vergangenen Jahr viel Geld geflossen. Nach Zahlen von Uwe Vogel 3,4 Millionen Euro. Die Kommunen haben Zuschüsse von einer Million Euro erhalten. Dafür wurden Fahrzeuge neu angeschafft, Feuerwehrhäuser neu gebaut oder erweitert.

 

Reinhold Gall an der Spitze des Kreisverbands 


Der Kreisfeuerwehrverband wird auch in den nächsten Jahren von Reinhold Gall aus Obersulm geführt. Der 62-jährige SPD-Landtagsabgeordnete erhielt 100 Prozent der Stimmen. Er steht seit zehn Jahren an der Spitze des Verbands. Stellvertreter bleibt Martin Kuhmann.

 

 

Quelle: Heilbronner Stimme

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