Letzter Einsatz:

Nr. 1 / 2019
06. Januar 2019 | 21:06 Uhr
Verkehrsunfall PKW - Person eingeklemmt

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Wetterwarnung für Kreis und Stadt Heilbronn :
Amtliche WARNUNG vor GLÄTTE
Donnerstag, 17.01. 21:00 bis Freitag, 18.01. 12:00
Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden.
Amtliche WARNUNG vor LEICHTEM SCHNEEFALL
Freitag, 18.01. 08:18 bis Freitag, 18.01. 10:00
Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 200 m leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 3 cm auf. Verbreitet wird es glatt.
Amtliche WARNUNG vor FROST
Donnerstag, 17.01. 21:00 bis Freitag, 18.01. 12:00
Es tritt leichter Frost zwischen -1 °C und -3 °C auf. Über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte bis -5 °C.
3 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 18.01.2019 - 08:44 Uhr

letzter Einsatz


Nr. 1 / 2019 | Verkehrsunfall PKW - Person eingeklemmt |
Verkehrsunfall PKW am Sonntag 06. Januar 2019 um 21:06 Uhr

Die Feuerwehren Untergruppenbach und Heilbronn wurden zu einem schweren Verkehrsunfall in die Happenbacher Str. im Ortsteil Untergruppenbach alarmiert.
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Die Feuerwehren sind ein entscheidender Baustein unserer Sicherheitsarchitektur

„172.000 Menschen leisten bei unseren 1.098 Feuerwehren im Land hervorragende ehrenamtliche Arbeit in oftmals kritischen Situationen. Ohne ihr Engagement wäre ein umfassender Katastrophenschutz nicht annähernd leistbar. Sie sind gemeinsam mit allen hauptamtlichen Feuerwehrkräften ein ganz wichtiger Baustein der Sicherheitsarchitektur unseres Landes“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Ministerrat. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, informierte hier über die Situation und Entwicklung der Feuerwehren im Land.

„Baden-Württemberg ist die Wiege der Feuerwehren. Nach ihrer Entstehung in Baden vor 150 Jahren haben sie sich schnell über den ganzen Südwesten ausgebreitet und immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Feuerwehren stehen für den besonderen Wert, den das ehrenamtliche Engagement in Baden-Württemberg einnimmt. Und die Landesregierung ist den Städten und Gemeinden, die die Feuerwehren vor Ort bedarfsgerecht ausstatten, deshalb auch weiterhin ein verlässlicher Partner“, sagte Innenminister Strobl.

Jugendarbeit tragende Säule für Nachwuchsgewinnung

„30.085 Angehörige der Jugendfeuerwehren, davon mittlerweile mehr als 5.000 Mädchen, machen deutlich, dass sich das Ehrenamt in der Feuerwehr großer Beliebtheit erfreut“, so Strobl und er unterstrich: „Die Jugendarbeit vor Ort ist die tragende Säule für die Nachwuchsgewinnung. Die Zahl der in den Jugendfeuerwehren aktiven jungen Menschen ist in den vergangenen fünf Jahren stetig gestiegen und bildet damit einen Bestand, aus dem wir für die Zukunft schöpfen können. Dieser Erfolg ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen der Gemeinden, des Landesfeuerwehrverbandes und der Landesfeuerwehrschule.“

Aus-/Fortbildung und Ausstattung Fundament guter Feuerwehrarbeit

In den letzten Jahren sind die Anforderungen an die Feuerwehren weiter angestiegen, was sich auf die Aus- und Fortbildung ihrer Mitglieder auswirkt. „Die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal ist eine der modernsten Feuerwehrschulen bundesweit und ein Fundament guter Feuerwehrarbeit. Mit der neu gegründeten Akademie für Gefahrenabwehr hat die Landesfeuerwehrschule ein Aushängeschild, das für Qualität steht und national wie international hochanerkannt ist“, so Minister Thomas Strobl.

Professionelle Aus- und Fortbildung ist eine wesentliche Voraussetzung, um die immer größer werdende Zahl von Einsätzen zu bewältigen. Im vergangenen Jahr 2016 mussten die Gemeindefeuerwehren im Land zu 114.538 Alarmierungen und Einsätzen ausrücken. Damit liegt diese Zahl um rund 23 Prozent höher als noch im Jahr 2007 (93.031). Um diese höhere Einsatzdichte zu bewältigen, sind auch eine gute Ausrüstung und moderne Ausstattung wichtige Bausteine. „Der Bedarf an Feuerwehrfördermitteln ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Das ist für die Landesregierung etwas ausgesprochen Erfreuliches: Die Gemeinden statten ihre Feuerwehren gut aus. Der Umfang der Anträge hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Damit wird in die Sicherheit vor Ort investiert“, würdigte Innenminister Strobl die Maßnahmen der Gemeinden. Wurden im Jahr 2011 noch Anträge im Gesamtumfang von 27,6 Millionen Euro eingereicht, umfassten die Anträge des Jahres 2017 bereits ein Investitionsvolumen von 59,6 Millionen Euro. Auch steigt die Anzahl der vorgehaltenen Fahrzeuge kontinuierlich: von 8.951 im Jahr 2011 auf aktuell 9.209 Fahrzeuge im Jahr 2016.

In den nächsten Jahren erwartet die Landesregierung weitere Investitionen im Bereich der Feuerwehrhäuser. Insbesondere wird dem Arbeits- und Unfallschutz sowie der Energieeffizienz der Gebäude verstärkt Rechnung getragen werden. „Damit wird auch eines deutlich: Die Zweckbindung des Feuerschutzsteueraufkommens macht Sinn. Die zeitgemäße Ausstattung wird auch zukünftig keine leichte Aufgabe sein. Wir stehen aber für eine leistungsstarke Feuerwehr in Baden-Württemberg“, bekräftigte Innenminister Thomas Strobl den Willen zur Unterstützung der Gemeinden im Land.

Wertschätzung auch durch Auszeichnung und soziale Absicherung

„Nicht vergessen dürfen wir, dass dieses Ehrenamt mit Gefahren verbunden ist. Die Feuerwehrangehörigen bringen sich bei ihren Einsätzen häufig in die Gefahr, selbst an Körper und Seele verletzt zu werden. Diesen Einsatz gilt es wertzuschätzen. Zum einen bringen wir dies durch die Auszeichnung der Feuerwehrangehörigen für jahrelange pflichttreue Dienstleistung in einer Einsatzabteilung zum Ausdruck: Mit den Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre), Gold (40 Jahre) und Gold in besonderer Ausführung (50 Jahre) – und neu in Bronze (15 Jahre)“, erklärte Innenminister Strobl. „Zum anderen, und das ist ganz wichtig, hat das Land Baden-Württemberg entscheidend dazu beigetragen, dass die Feuerwehrangehörigen bei allen Einsätzen, Übungen und Diensten umfangreich sozial abgesichert sind. Auch hier sind wir in Baden-Württemberg vorbildlich.“

 

 

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

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